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Heteros lol? Ann-Madeleine Tietge über Heteronormativitätskritik in Beziehungen

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Fast keine zwischenmenschliche Beziehung ist so politisch, wie die heterosexuelle. Hier wird Heteronormativität, also das normativ binäre Gender(beziehungs-)verhältnis, sozial geübt und reproduziert. Es gibt tausende Stereotype, wie diese Form der Beziehung verläuft – alle eint die patriarchale Logik.

Oder?

(Queer-) Feministische Kritik an der Normativität von heterosexuellen Beziehungen sind nicht neu. Die Forderung nach egalitären Beziehungsverhältnissen (auch in romantischen und sexuellen) ist mittlerweile weit über feministische oder alternative Lebenskonzepte hinaus präsent. Und gleichzeitig demontiert die feministische Ablehnung von Straightness weniger die Norm, als dass sie sie Privatisiert: Wenn du das willst - dein Ding! Musst ja nicht.

Dass gerade das Private politisch ist, ist doch eigentlich die feministische Forderung schlechthin. Oder?

Dr. Ann-Madeleine Tietge setzt sich mit Heterobeziehungen auseinander, die sich selbst als heteronormativitätskritisch verorten. Was sie vorfindet, sind neue, aber nicht weniger patriarchale Geschlechterverhältnisse. Ann-Madeleine erzählt, was sie mit Mutter-Kind-Paradigmen meint, inwiefern Zeit und Raum Machtmechanismen in Beziehungen sein können und warum Selbstverwirklichung vs. Selbstaufopferung die großen patriarchalen Fragen alternativer Familien sind.

Die Folge thematisiert heterosexuelle Beziehungen, was nicht heißt, dass auch andere Beziehungsformen von Heteronormativität unberührt bleiben.

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Oder?

(Queer-) Feministische Kritik an der Normativität von heterosexuellen Beziehungen sind nicht neu. Die Forderung nach egalitären Beziehungsverhältnissen (auch in romantischen und sexuellen) ist mittlerweile weit über feministische oder alternative Lebenskonzepte hinaus präsent. Und gleichzeitig demontiert die feministische Ablehnung von Straightness weniger die Norm, als dass sie sie Privatisiert: Wenn du das willst - dein Ding! Musst ja nicht.

Dass gerade das Private politisch ist, ist doch eigentlich die feministische Forderung schlechthin. Oder?

Dr. Ann-Madeleine Tietge setzt sich mit Heterobeziehungen auseinander, die sich selbst als heteronormativitätskritisch verorten. Was sie vorfindet, sind neue, aber nicht weniger patriarchale Geschlechterverhältnisse. Ann-Madeleine erzählt, was sie mit Mutter-Kind-Paradigmen meint, inwiefern Zeit und Raum Machtmechanismen in Beziehungen sein können und warum Selbstverwirklichung vs. Selbstaufopferung die großen patriarchalen Fragen alternativer Familien sind.

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